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VDI 6019: Ingenieurverfahren zur Bemessung der Rauchableitung

Die VDI 6019 ist die zentrale Richtlinie für Entrauchungsnachweise mittels Ingenieurverfahren. Dieser Leitfaden erklärt Anforderungen, Methoden und Dokumentation.

Was ist die VDI 6019?

Die VDI-Richtlinie 6019 regelt die Bemessung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen mittels Ingenieurverfahren. Sie kommt zum Einsatz, wenn die tabellarische Bemessung nach DIN 18232 nicht ausreicht — etwa bei Sonderbauten, hohen Räumen oder komplexen Geometrien. Die Richtlinie besteht aus zwei Blättern: Blatt 1 beschreibt Brandverläufe und die Wirksamkeitsprüfung, Blatt 2 die Bemessungsmethoden.

VDI 6019 Blatt 1: Brandverläufe und Wirksamkeitsprüfung

Blatt 1 definiert die Grundlagen für die Beurteilung von Entrauchungsanlagen. Es beschreibt, wie Brandverläufe (Heat Release Rate) für unterschiedliche Nutzungsarten angesetzt werden, welche Schutziele erreicht werden müssen (Rauchschichthöhe, Sichtweite, Temperatur) und wie die Wirksamkeit einer Entrauchungsanlage nachzuweisen ist.

VDI 6019 Blatt 2: Bemessungsmethoden

Blatt 2 beschreibt die zulässigen Berechnungsverfahren: Zonenmodelle (vereinfacht, für symmetrische Räume) und CFD-Feldmodelle (FDS, detailliert, für komplexe Geometrien). Für die meisten praxisrelevanten Fälle — Atrien, Tiefgaragen, Versammlungsstätten — ist ein CFD-Nachweis erforderlich. SmokeProof nutzt validierte FDS-Solver und erzeugt automatisch Nachweise nach Blatt 2.

Wann ist ein Nachweis nach VDI 6019 erforderlich?

Ein Ingenieurverfahren nach VDI 6019 wird erforderlich, wenn die tabellarische Bemessung nach DIN 18232 die Geometrie nicht abdeckt: bei Raumhöhen über 6 m, bei asymmetrischen Grundrissen, bei Versammlungsstätten, Tiefgaragen mit Jet-Fan-Systemen oder Sonderbauten mit besonderen Schutzzielen. In der Praxis fordern Prüfingenieure zunehmend CFD-Nachweise.

Anforderungen an die Simulationsmethodik

Die VDI 6019 stellt klare Qualitätsanforderungen an CFD-Simulationen: validiertes Programmpaket (z. B. FDS), dokumentierte Gitterunabhängigkeit, nachvollziehbare Randbedingungen, Plausibilitätsprüfung der Ergebnisse. SmokeProof erfüllt diese Anforderungen systemisch — das FDS-Backend ist validiert, die Gittergenerierung erfolgt automatisch mit Konvergenzprüfung.

Dokumentationsanforderungen: Was gehört in den Nachweis?

Ein VDI-6019-konformer Nachweis muss enthalten: Beschreibung des Simulationsmodells, Randbedingungen (Brandlast, Brandverlauf, Lüftung), Gitterangaben, Simulationsmethodik, Ergebnisdarstellung (Rauchschichthöhe über Zeit, Temperatur, Sichtweite) und Bewertung der Schutzziele. SmokeProof generiert alle diese Angaben automatisch als PDF.

Häufige Fehler bei VDI-6019-Nachweisen

Typische Fehler: zu grobes Rechengitter (unzureichende Auflösung), fehlende Gitterunabhängigkeitsstudie, unrealistische Brandverläufe, unvollständige Dokumentation der Randbedingungen, fehlende Plausibilitätsprüfung. SmokeProof minimiert diese Risiken durch automatisierte Qualitätsprüfungen und standardisierte Workflows.

Wie SmokeProof bei VDI-6019-Nachweisen unterstützt

SmokeProof automatisiert den gesamten VDI-6019-Workflow: CAD/BIM-Import, normkonforme Brandlastszenarien, Cloud-HPC-Simulation mit validiertem FDS-Solver, automatische Gittergenerierung und ein vollständiger PDF-Nachweis mit allen geforderten Angaben. Brandschutzplaner können so normkonforme Nachweise in Stunden statt Wochen erstellen — ohne eigene CFD-Expertise.

SmokeProof generiert VDI-6019-konforme PDF-Nachweise automatisch — mit allen geforderten Angaben.

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